Antisemitische Äußerung oder Propaganda

Badegast zeigt Hakenkreuz-Tattoo in Schwimmbad in Templin

In einem Schwimmbad in Templin zeigte ein Badegast offen sichtbar ein Hakenkreuz-Tattoo. Bereits wenige Tage zuvor hatte dort ein anderer Mann sichtbare Hakenkreuz-Tattoos getragen und diese nach Aufforderung von Rettungsschwimmern abgeklebt.

Ort: Templin, Brandenburg · Datum: 30.07.2026

Kontext: Öffentlicher Raum

In einem Schwimmbad in Templin trug ein Badegast am 30. Juli 2026 offen sichtbar ein Hakenkreuz-Tattoo. Nach Angaben der Amadeu Antonio Stiftung war bereits wenige Tage zuvor ein anderer Mann mit sichtbaren Hakenkreuz-Tattoos in demselben Schwimmbad aufgefallen. Dieser klebte die Tätowierungen nach Aufforderung von Rettungsschwimmern ab. Die Polizei wurde damals nicht verständigt. Das Bad kündigte an, künftig gegen Personen mit derartigen Tätowierungen Anzeige zu erstatten.

Antisemitischer Bezug: Dokumentiert ist das offene Zeigen eines nationalsozialistischen Hakenkreuzes. Die Amadeu Antonio Stiftung ordnet den Vorfall der Erscheinungsform „Schuldabwehr Antisemitismus“ zu.